DE3717915A1 - Brustbeinspreize - Google Patents

Brustbeinspreize

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods, e.g. tourniquets
    • A61B17/02Surgical instruments, devices or methods, e.g. tourniquets for holding wounds open; Tractors
    • A61B17/0206Surgical instruments, devices or methods, e.g. tourniquets for holding wounds open; Tractors with antagonistic arms as supports for retractor elements

Description

Die Erfindung betrifft eine Brustbeinspreize, insbesondere eine solche für Eingriffe an den Brustarterien. Für chirurgische Eingriffe am Herzen oder am Thorax werden seit langem Brustbeinspreizen verwendet, die man zwischen die zwei Teile des Brustbeins nach dessen Durchtrennung einführt und mittels derer man allmählich die Rippen auseinanderspreizt, in dem man die beiden Arme der Spreize mit Hilfe einer Zahnstange auseinander­ drückt. Die an den Armen montierten Spreizflügel umgeben das Brustbein und die Rippenansätze und die Spreizung erfolgt in der Ebene der Zahnstange parallel zum Körper des Patienten seitlich-seitwärts. Derartige Spreizen erfüllen völlig ihren Zweck für Eingriffe am Herzen und an der Aorta sowie an den Lungenflügeln und den benachbarten Gebieten.
Zufolge neuerer medizinisch-chirurgischer Behandlungs­ verfahren werden jedoch mehr und mehr Eingriffe an den Brustarterien, insbesondere für Coronar-Bypässe, vorgenommen. Diese befinden sich jedoch innenseitig und zu beiden Seiten des Brustbeines, so daß sie schlecht zugänglich sind, sofern man die bekannten Brustbein­ spreizen verwendet; hieraus ergeben sich Schwierigkeiten und Gefahren bei Operationen an den genannten Gefäßen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brust­ beinspreize der im Gattungsbegriff des Patentanspruches 1 angegebenen Art für diesen Anwendungsbereich zu ver­ bessern.
Die Lösung dieser Aufgabe ist im Kennzeichen des Patentanspruches 1 angegeben. Sie beruht darauf, daß gefunden wurde, daß es möglich ist, die zwei Teile des Brustbeins nicht nur parallel zum Körper des Patienten auseinanderzuspreizen sondern auch sie höhenmäßig auseinanderzudrücken. Der Kern der Erfindung ist daher darin zu sehen, daß einer der Arme mit einem abnehmbaren Bügel versehen ist, dessen Flügelebene mit der Ebene der Zahnstange einen Winkel zwischen 30° und 60° einschließt, während der andere Arm zwei Flügel in Form von geschlossenen, abnehmbaren, lose montierten Haken auf einem Rundstab trägt.
Um nötigenfalls nacheinander Eingriffe an beiden Brustarterien vornehmen zu können, ist die Spreize wendbar. Hierzu hat der schräggestellte Flügel die Form eines U, dessen an der Innenseite des Brustbeins zur Anlage kommender Schenkel kürzer als der an der Außenseite zur Anlage kommende Schenkel ist, und außer­ dem ist dieser Flügel auf eine das Ende des entspre­ chenden Armes bildende Achse über Beschläge aufgeschoben, die mit einem Loch versehen sind, das schräg in bezug auf die Schenkel des Flügel ausgerichtet ist. Die zwei Haken des anderen Arms sind an einem Beschlag mit einem runden Loch befestigt und auf den Rundstab aufgeschoben, der den von dem Schlitten der Zahnstange getragenen Arm bildet.
Bei einer speziellen Ausführungsform liegt die Achse des abnehmbaren Flügels in einer Ebene, die einen Winkel von 45° mit der Ebene der Zahnstange bildet und in die­ sem Fall ist die das Ende des Zahnstangenarms bildende Achse eine Vierkantachse und das Loch in den jeweiligen Beschlägen hat quadratischen Querschnitt und ist so aus­ gerichtet, daß eine der Lochdiagonalen durch die Achse des abnehmbaren Flügels verläuft.
Zur Erzielung von Winkeln von 30° bis 60°, die zur Anpassung an unterschiedliche Morphologien notwendig sind, können am Ende des betreffenden Armes vielflächige Achsen angeordnet und die Löcher in den zugehörigen Beschlägen mit polygonalen Querschnitten gleichen Typs ausgebildet sein oder, wenn eine noch genauere Ein­ stellung des Winkels zwischen dem Flügel und der Zahnstange erzielt werden soll, kann eine gerippte Achse in Verbindung mit einem entsprechend profilierten Loch in dem Beschlag verwendet werden, so daß der Winkel entsprechend der Schrittweite oder Teilung der Rippung um einen mehr oder weniger großen Wert geändert werden kann. Darüberhinaus sind weitere Varianten möglich, die es gestatten, den Winkel einzustellen, hierbei jedoch die Eigenschaft der Wendbarkeit der Spreize beizubehalten erlauben.
Um das Umstecken des Hebels der Zahnstange bzw. deren Schlittens zu erleichtern, hat diese eine zahnlose Verlängerung bzw. einen zahnlosen Ansatz.
Die Brustbeinspreize nach der Erfindung wird nachfolgend anhand der ein Ausführungsbeispiel wiedergebenden Zeich­ nung erläutert. Es zeigt:.
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung der Brustbeinspreize,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines abnehmbaren Flügels,
Fig. 3 eine Aufsicht auf den Flügel nach Fig. 2,
Fig. 4 und 5 Aufsichten entsprechend der Fig. 3, jedoch mit anderen Lochkonfigurationen.
Fig. 1 zeigt die Brustbeinspreize nach der Erfindung, so montiert, daß sie einen Eingriff an der linken Brustarterie erlaubt, welcher Eingriff der häufigste ist. Wie jedoch bereits angegeben, ist die Brustbeispreize wendbar und erlaubt einen Eingriff auch an der rechten Brustarterie. Die nachfolgende Beschreibung geht jedoch von der für einen Eingriff an der linken Brustarterie dargestellten Montage aus. Anschließend wird beschrieben, wie die Brustbeinspreize zum Eingriff an der rechten Brustarterie umzubauen ist.
Die Brustbeinspreize nach Fig. 1 ist darüberhinaus so ausgelegt, daß man ganz einfach einen Winkel von 45° zwischen den Ebenen des Flügels und der Zahnstange er­ hält. Die anderen Möglichkeiten werden anhand der Figu­ ren 4 und 5 später beschrieben.
Die Brustbeinspreize 1 besteht aus einer Zahnstange 2, die an ihrem linken Ende einen Arm 3 trägt, der sich in einer Achse 4 quadratischen Querschnitts fortsetzt. Die Zahnstange und der Arm sind zweckmäßig einstückig, anders als dies bei den bisher bekannten Spreizen der Fall ist. Tatsächlich ist der vom Körper des Patienten geleistete Widerstand sehr viel größer, wenn man in der Ebene des Körpers des Patienten spreizt als wenn man eine Seite im Verhältnis zur anderen Seite anhebt. Die auf ein Brustbeinspreize der bekannten Art wirkenden Kräfte erfordern eine Herstellung der Zahnstange und des Armes aus zwei Teilen, die außerhalb der Zahn­ stange zusätzlich eine entsprechende Passung haben müssen. Bei der Brustbeinspreize nach der Erfindung entfällt eine solche Passung. Dies hat den Vorteil, daß die Abmessun­ gen des sich mit dem Körper des Patienten in Berührung befindlichen Teils der Brustbeinspreize etwas kleiner sind und daß daher die Gefahr von Organbeschädigungen geringer ist. Der querschnitt des Arms 3 ist beliebig, im allgemeinen rechteckig wie derjenige des die Zahn­ stange bildenden Stabes. Die am Ende des Armes 3 sitzende Achse 4 ist so ausgerichtet, daß zwei Quadratflächen parallel zur Ebene der Zahnstange liegen. Auf dieser Achse 4 ist ein Abstützflügel 5 in Form eines leicht geöffneten U mit zwei unterschiedlichen Schenkeln 6 und 7 aufgeschoben. Hierzu trägt der plane Teil (oder Querschen­ kel)des Auflageflügels an seinen beiden Enden je einen Beschlag 8, der vorzugsweise zylindrisch ist und ein Loch 9 quadratischen Querschnitts hat, das so angeord­ net ist, daß die Achse 18 des Flügels durch die Diagonale des quadratischen Loches 9 verläuft. Wenn der Flügel auf die Achse 4 aufgeschoben ist, liegen demzufolge die Schenkel des U in Ebenen, die mit der Ebene der Zahnstange einen Winkel von 45° einschließen. Der Flügel 5 ist so auf die Achse 4 aufgeschoben, daß der längere Schenkel 6 des U sich über dem Brustbein be­ findet und der kürzere Schenkel 7 unterhalb desselben zu liegen kommt, so daß er nicht mit unter dem Brustbein befindlichen Organen in Berührung kommt.
Der Schlitten 10 der Zahnstange besteht wie üblich aus einem Bügel 11, der unterseitig zwei über einen Hebel 12 betätigte Rollen trägt, die in der Zeichnung nicht sicht­ bar sind (Zahnräder werden nicht verwendet, da sie zu Reinigungsproblemen führen). Dieser Teil des Schlittens ist nicht Bestandteil der Erfindung und wird daher nicht näher beschrieben. Demgegenüber stellt der rechte Arm mit den von ihm getragenen Flügeln einen Teil der Er­ findung dar. Der Arm 13 besteht aus einem Rundstab, der auf .dem Bügel des Schlittens 10 montiert ist. Auf dem Arm 13 sitzen lose zwei Flügel 14 und 15. Diese beiden Flügel haben die Form von Haken oder Klauen, die von dem Gewebe, auf dem sie aufliegen, nicht ab­ gleiten, dieses jedoch auch nicht verletzen. Diese Haken oder Klauen sind an Stange unterschiedlicher Länge be­ festigt, an deren anderem Ende jeweils ein zylindrischer Beschlag 16 sitzt, der eine ebenfalls zylindrische Bohrung hat, deren Druchmesser ein klein wenig größer als derjenige des Armes 13 ist, so daß die Beschläge auf diesem Arm leicht gleiten können. Das obere Ende des Armes 13 ist mit einem Keil 17 versehen, und die Bohrung der Beschläge 16 hat eine Nut, deren Tiefe der Höhe des Keilsentspricht. Dies ermöglicht es, die Beschläge auf den Arm 13 aufzusetzen, wenn die Nut und der Keil fluchten, verhindert jedoch ein ungewolltes Abgleiten der Flügel von den Armen während der Handhabung der Spreize. Der Flügel 14 mit dem längeren Schaft ist über dem Flügel 15 mit dem kürzeren Schaft angeordnet, um dem gekrümmten Verlauf des Brustbeines Rechnung zu tragen. Die Flügel 14 und 15 sind so montiert, daß die konkaven Teile der Haken oder Klauen zu dem Arm 13 weisen.
Die Spreize wird wie folgt benutzt:
Nach der Durchtrennung des Sternums plaziert der Chirurg den Abstützflügel 5 auf dem rechten Teil (im Fall der Fig. 1) des Sternums und die Flügel 14 und 15 auf dem linken Teil desselben, in dem er ihre Höhe auf dem Rundstab relativ zueinander entsprechend einstellt, wobei die zwei Arme 3 und 13 sich selbst­ verständlich, nahe beieinander befinden. Wenn der Chirurg dann den Hebel der Zahnstange betätigt um den Arm 13 von dem Arm 3 wegzubewegen, stützt sich der Flügel 5 mit seinem langen Schenkel 6 auf dem Sternum ab und da er sich in einer um 45° zu der Ebene der Zahn­ stange geneigten Ebene befindet, spreizen die Flügel 14 und 15 die andere Hälfte des Sternums unter dessen gleichzeitiger Anhebung ab. Die linke Brustarterie ist dann sehr leicht zugänglich und der Chirurg kann ohne Schwierigkeiten die Operation vornehmen.
Wenn ein Eingriff an der rechten Brustarterie vorge­ nommen werden soll, nimmt der Chirurg, nachdem er die Arme 3 und 13 zusammengefahren hat, die Spreize heraus und kehrt ihre Benutzungsrichtung in der Weise um, daß die Zahnstange wie zuvor am Unterrand der Operationsöffnung bleibt. Hierzu löst er den den Arm 13 tragenden Schlitten, zieht die Flügel 14 und 15 ab, schiebt sie in der umgekehrten Ausrichtung wieder auf, nimmt den Abstützflügel ab und bringt ihn nach Drehung um 180° wieder an seinen Platz, wendet die Spreize, damit der Arm 3 sich zu seiner Rechten befindet und schiebt den Schlitten wieder auf die Zahnstange auf, uzw. so, daß der Hebel nach außen zeigt.
Bei den bekannten Brustbeinspreizen, die nicht wendbar sind, wird der Schlitten auf die Zahnstange in einem sterilen Raum aufgesetzt, uzw. vor der Operation, so daß der Operateur über reichlich Zeit verfügt, um den Schlitten in Eingriff mit den Zähnen der Zahn­ stange zu bringen. Hingegen hat der Chirurg während der Operation wenig Zeit zur Durchführung dieses diffizilen Vorganges, der noch durch das verhältnis­ mäßig große Gewicht des Armes 13 erschwert wird, der den Schlitten während des Versuches, ihn mit dem ersten Zahn der Zahnstange in Eingriff zu bringen nach unten zu kippen bestrebt ist. Zur Erleichterung dieses Manövers hat die Zahnstange 2 der Spreize nach der Erfindung einen ersten, ungezahnten Abschnitt 17, dessen Länge etwa derjenigen des Schlittens entspricht, so daß dieser hinreichend weit aufgeschoben werden kann, daß er sicher auf der Zahnstange sitzt. Die Einstellung des Hebels des Schlittens in bezug auf die Zähne der Zahn­ stange erfolgt dann selbsttätig.
Die Fig. 4 und 5 zeigen zwei andere mögliche Quer­ schnittsformen des Loches in den Beschlägen zur Montage des Flügels 5.
In Fig. 4 hat dieses Loch 12 gleiche Rippen und Nuten, was eine Einstellung des Winkels in Schritten von 15° ermöglicht, so daß der Winkel zwischen der Achse 19 des Abstütztflügels 5 und der Ebene der Zahnstange 30°, 45° und 60° betragen kann, wobei diese Achse 19 durch zwei gegenüberliegende Scheitel des zwölfeckigen Loches in den Beschlägen des Flügels geht.
Im Fall der Fig. 5 hat das Loch zahlreiche Parallel­ nuten (ähnlich einer Keilwellenverzahnung) und die Achse 20 verläuft durch zwei gegenüberliegende Nuten, wobei die Achse 3 komplemantäre Nuten und Rippen hat. Man kann auf diese Weise den Winkel zwischen dem Flügel und der Zahnstange schrittweise verändern, uzw. in Schritten entsprechend dem Winkel α zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nuten oder Rippen, wobei dieser Winkel häufig kleiner ist als in Fig. 5 aus Gründen der besseren Erkennbarkeit dargestellt. Die am Ende des Armes 3 sitzende Achse 4 ist selbstverständlich so in bezug auf die Achsen 19 und 20 ausgerichtet, daß stets ein Winkel zwischen der Ebene der Achse des Flügels und der Ebene der Zahnstange besteht.
Die vorstehend beschriebene Brustbeinspreize ist, wie die bekannten Brustbeinspreizen, aus rostfreiem Stahl hergestellt, der so behandelt ist, daß er die nötige mechanische Festigkeit hat.

Claims (7)

1. Brustbeinspreize, bestehend aus einer Zahnstange mit zwei Armen als Träger für die Spreizflügel, dadurch gekennzeichnet, daß einer (3) der Arme einen abnehmbaren Flügel (5) trägt, dessen Achse in einer Ebene liegt, die mit der Ebene der Zahn­ stange (2) einen Winkel von 30° bis 60° einschließt, und daß der andere Arm ein Rundstab (13) ist, der zwei Flügel (14, 15) in Form von geschlossenen, abnehmbaren, lose montierten Haken oder Klauen trägt.
2. Brustbeinspreize nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der abnehmbare Flügel (5) die Form eines leicht geöffneten U mit zwei Schenkeln (6, 7) unterschiedlicher Länge hat.
3. Brustbeinspreize nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (3) in einer Achse (4) polygonalen oder gerippten Querschnitts endet und daß der Flügel (5) zwei Montagebeschläge (8) mit einem Lochquerschnitt gleich dem Achsenquerschnitt hat, die so angeordnet sind, daß die Achse (l 8) des Flügels durch zwei gegenüberliegende Spitzen des Polygons oder der Rippung geht.
4. Brustbeinspreize nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Arm (3) in einer Achse (4) mit quadratischem Querschnitt endet, und daß der Flügel (5) zwei Montagebeschläge (8) mit quadrati­ schem Loch (9) umfaßt, die so angebracht sind, daß die Achse des Flügels (5) durch die Diagonale des quadratischen Lochs (9) geht und der erhaltene Winkel 45° beträgt.
5. Brustbeinspreize nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (14, 15) in Form geschlossener Haken an Schäften unterschied­ licher Länge sitzen, die in mit einer Bohrung ver­ sehenen Beschlägen (16) enden.
6. Brustbeinspreize nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Bohrung der Beschläge (15) zusätz­ lich eine Nut aufweist, und daß der Arm (13) an seinem Oberende einen Keil (17) hat.
7. Brustbeinspreize nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (2) eine Verlängerung (17) ohne Zähne hat.
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